Blog
Jain und Mailo — Schulhunde im Einsatz

Schulhunde bereichern den Schulalltag auf besondere Weise. Bei uns unterstützen die beiden Border Collies Jain und Mailo Lernende in unterschiedlichen Situationen und tragen zu einem positiven Lernklima bei.
Gerade in emotional herausfordernden Momenten, etwa nach Konflikten unter Lernenden, kann ihre ruhige Anwesenheit helfen. Wenn sich jemand traurig oder überfordert fühlt, spenden die Hunde Nähe, Ruhe und Trost und unterstützen dabei, wieder zur inneren Balance zu finden.
Auch im Unterrichtsalltag leisten Jain und Mailo wertvolle Arbeit – besonders für Lernende mit besonderen Bedürfnissen. Sie helfen, Inseln im Schulalltag zu schaffen: kleine Auszeiten wie Spazierengehen, Apportieren oder gemeinsame Aktivitäten wie Schneemänner bauen. Diese fördern Konzentration, Motivation und Wohlbefinden.
Jain und Mailo sind damit weit mehr als Begleiter – sie unterstützen Lernen, stärken soziale Kompetenzen und machen Schule ein Stück menschlicher.
Konzertbesuch des 7. Schuljahres – Rückblick und Ausblick

In diesem Schuljahr besuchten die Lernenden des 7. Schuljahres ein klassisches Konzert. Der Konzertbesuch wurde im Unterricht sorgfältig vorbereitet und ist Teil eines Angebots, das an unserer Schule jedes Jahr durchgeführt wird. Ziel ist es, den Lernenden kulturelle Erlebnisse zu ermöglichen und ihr Verständnis für Musik und Konzertkultur zu erweitern.
Leider kam es bei diesem Konzert trotz Begleitung und Interventionen der Lehrpersonen zu verschiedenen Störungen und zu unangemessenem Verhalten einzelner Lernender. In der Pause wurden deshalb Reklamationen an die Begleitpersonen herangetragen, und die Klassen mussten das Konzert vorzeitig verlassen.
Für die Schule war dies ein sehr unerfreuliches Ereignis. Unser Anspruch ist es, den Lernenden bereichernde Erfahrungen zu ermöglichen und unsere Schule dabei positiv zu vertreten. Die Situation war für alle Beteiligten, insbesondere für die Begleitpersonen, sehr unangenehm. An den konkreten Umständen liess sich im Nachhinein nichts mehr ändern, dennoch ziehen wir aus diesem Vorfall wichtige Lehren.
Auf dieser Grundlage werden derzeit neue Instrumente entwickelt, um künftige Exkursionen noch sorgfältiger zu planen. Dazu gehört unter anderem eine Entscheidungsmatrix, die Lehrpersonen vor der Durchführung von Ausflügen unterstützt. Aspekte wie die Vorbereitung der Lernenden, eine realistische Risikoabwägung sowie klare Entscheidungshilfen sollen dabei helfen. In begründeten Fällen kann dies auch bedeuten, dass einzelne Lernende von einem Angebot ausgeschlossen werden, wenn eine deutliche Überforderung absehbar ist.
Wichtig ist uns, dass wir uns der Situation offen stellen und konstruktiv damit umgehen. Unser Ziel bleibt es, auch in Zukunft kulturelle Anlässe zu ermöglichen und gleichzeitig das Risiko von Vorfällen so weit wie möglich zu reduzieren. So können solche Veranstaltungen für alle Beteiligten zu positiven und nachhaltigen Erlebnissen werden.
Guetzli backen mit den Kleinsten

Heute empfingen die Schülerinnen und Schüler der Klasse 2l die Kindergartenkinder des Krauers.
Die Grossen zeigten den Kleinen wie man hübsche Guetzli macht und unterstütze sie dabei.
Autorenlesung

Auch in diesem Jahr durften wir, die Klassen 2a und 2f, an einer Autorenlesung teilnehmen. Im Vorfeld erkundigten wir uns über den Autor Daniel Höra, sein Leben, seine Werke im Internet. Daniel Höra ist ein lebendes Beispiel dafür, dass man nach einer Erstausbildung (Giesser) noch etliche andere Berufe ausüben und Ausbildungen machen kann (Taxifahrer, Möbelträger, Lagerarbeiter, Altenpfleger, Kellner, Gärtnereigehilfe, Abitur auf dem zweiten Bildungsweg, Studium in Hannover und Berlin), bevor man z.B. Schriftsteller wird!
Daniel Höra erzählte auf eindrückliche Weise, wie er zur Story seines Buches «Auf dich abgesehen» gekommen war – nämlich durch die tragische Geschichte von Amanda Todd.
Er «las» aus seinem Buch vor, aber eigentlich erzählte er das meiste auswendig. Den Schluss verschwieg er uns natürlich… aber wir hoffen, dass es ein Happy End ist!!
Beim «Frage-Antwort»-Schlussteil war spannend, dass er als Autor pro Buch nur 65 Rappen verdient. Und dass er seit zwei Jahren nichts mehr geschrieben hat und nun zwei Bücher parallel schreiben will.
