Stär­kung der men­ta­len und emo­tio­na­len Gesund­heit

Das Prä­ven­ti­ons­pro­jekt #Happy wurde von der Schul­so­zi­al­ar­beit Emmen lan­ciert, um die men­tale und emo­tio­nale Gesund­heit der Ler­nen­den an den Schu­len zu stär­ken.

Kin­der und Jugend­li­che wer­den in ihrem Lebens­all­tag auf ver­schie­de­nen Ebe­nen gefor­dert. Sei dies in der Schule, zu Hause oder in der Frei­zeit – wir bewe­gen uns in einer schnell­le­bi­gen Zeit. Laut der Pro Juven­tute Stress-Stu­die vom Jahr 2021 fühlt sich ein Drit­tel der Her­an­wach­sen­den in der Schweiz gestresst. Auch die WHO beschreibt welt­weit ähn­li­che Ten­den­zen. Ist das nicht eine unglaub­lich hohe Zahl? Wenn man sich eine Klasse mit einem Drit­tel gestress­ter Ler­nen­den vor­stellt: «Was bedeu­tet das für die Kin­der und Jugend­li­chen? Die Klas­sen­dy­na­mik? Die Lehr­per­so­nen? Für die Erzie­hungs­be­rech­tig­ten und Fami­lien? ». Ein Gedan­ken­ex­pe­ri­ment mit Poten­tial!

Stress hat ver­schie­dene Aus­wir­kun­gen und kann ab einem gewis­sen Grad nicht mehr nur akti­vie­rende, son­dern auch belas­tende Aus­wir­kun­gen auf diverse Lebens­be­rei­che haben. Im Kon­text der Schule kann das bedeu­ten, dass Ler­nende weni­ger gut Schul­stoff auf­neh­men und ver­tie­fen kön­nen. Kin­dern die sich gestresst füh­len, fällt es bei­spiels­weise schwe­rer Emo­tio­nen wahr­zu­neh­men sowie diese zu regu­lie­ren, was in vie­len Fäl­len das Klas­sen­le­ben sowie die Gesund­heit der Ler­nen­den beein­flus­sen kann.

Hin­ge­gen pro­fi­tie­ren Kin­der und Jugend­li­che, die men­tal und emo­tio­nal gesund sind von bes­se­rer Selbst­re­gu­la­tion, höhe­rer Resi­li­enz, weni­ger Ängs­ten und klei­ne­rem Risi­ko­ver­hal­ten. Schü­le­rin­nen und Schü­ler die ihre Res­sour­cen aus­schöp­fen und erwei­tern kön­nen, gewin­nen Boden um neue Denk­wei­sen zu erfor­schen und erle­ben sich als Selbst­wirk­sam im Umgang mit Druck sowie in Bezie­hung zu ande­ren Men­schen.

Es ist der Schul­so­zi­al­ar­beit Emmen wich­tig, dass die Ler­nen­den auf emo­tio­na­ler sowie men­ta­ler Ebene gestärkt ihre Lebens­welt ent­de­cken und bespie­len kön­nen. Die Kin­der und Jugend­li­chen sol­len die Mög­lich­keit haben, in einem siche­ren Umfeld Wer­ke­zuge aus­zu­pro­bie­ren und zu erkun­den, um als junge Men­schen mit einem gesun­den Selbst­ver­trauen und inne­rer Stärke ihren Lebens­weg zu bege­hen. Eine wun­der­bare Nach­richt ist, dass nicht nur Stress, son­dern auch posi­ti­ves Wohl­be­fin­den anste­ckend ist. Darum holen wir das Glück an die Schu­len Emmen und machen mög­lichst viel davon!

In Form einer Tool­box wel­che den Lehr- und Fach­per­so­nen der Schu­len Emmen digi­tal zur Ver­fü­gung gestellt wird, kön­nen Werk­zeuge für jeden Zyklus her­un­ter­ge­la­den und aus­pro­biert wer­den. Im Ram­pen­licht ste­hen The­men wie: «Glück, Gefühle, Acht­sam­keit, Selbst­ver­trauen, Glücks­fres­ser und –boos­ter». Wir wün­schen viel Spass beim Ent­de­cken und Anwen­den!

Hast du Fra­gen oder Anre­gun­gen zum Pro­jekt #Happy? Die Pro­jekt­lei­te­rin freut sich über deine Nach­richt.


Pro­jekt­lei­tung
Sand­rine Ambauen
sandrine.ambauen@emmen.ch

Gewalt­prä­ven­tion und Kin­des­schutz

Das Pro­jekt Gewalt­prä­ven­tion & Kin­des­schutz ist ein inter­dis­zi­pli­nä­res Pro­jekt aus den Berei­chen Sozia­les und Gesell­schaft sowie Bil­dung und Schul­dienste.

In Ver­gan­gen­heit hat die Pro­jekt­gruppe unter ande­rem ein Hal­tungs­pa­pier im Umgang mit Gewalt ent­wi­ckelt, wel­ches Kin­der und Erwach­sene vor Gewalt schüt­zen soll und eine Ori­en­tie­rungs­hilfe für die Unter­stüt­zung von gewalt­be­trof­fe­nen Per­so­nen oder Fami­lien bie­tet.

Der Akti­ons­tag Gewalt­prä­ven­tion & Kin­des­schutz, wel­cher die­ses Jahr am 17. Okto­ber 2024 statt­ge­fun­den hat, zeigt die inter­dis­zi­pli­näre Zusam­men­ar­beit und Ver­net­zung sym­bo­lisch. An die­sem Tag wurde wie­der zur Kreide gegrif­fen, um der Gewalt­lo­sig­keit mit unzäh­li­gen Smi­leys auf öffent­li­chen Plät­zen in der Gemeinde Emmen ein Gesicht zu geben. Der Akti­ons­tag hat bereits das zweite Mal statt­ge­fun­den und war wie­derum ein vol­ler Erfolg.  

Im Schul­jahr 2024/25 wer­den Schwer­punkte im Bereich Gewalt­prä­ven­tion & Kin­des­schutz defi­niert, die im Fol­ge­schul­jahr gemein­sam umge­setzt wer­den.

Hast du Fra­gen oder Anre­gun­gen? Die Pro­jekt­lei­te­rin freut sich auf deine Nach­richt.

Pro­jekt­lei­tung

Jas­min See­ger
jasmin.seeger@emmen.ch

Medi­en­prä­ven­tion

Das Prä­ven­ti­ons­pro­jekt der Schul­so­zi­al­ar­beit Emmen hat zum Ziel, die Volks­schule in der Erfül­lung ihres Auf­tra­ges im Rah­men des LP21 bezüg­lich Umgang mit Medien zu unter­stüt­zen. Dies wurde anhand eines Metho­den­kof­fers, der auf die Ver­hal­tens­prä­ven­tion abzielt, umge­setzt.

Sicher und smart im Netz: Prä­ven­ti­ons­pro­jekt der Schul­so­zi­al­ar­beit Emmen
Die digi­tale Welt ist ein fes­ter Bestand­teil unse­res All­tags und stellt auch Schu­len vor neue Her­aus­for­de­run­gen. Das Prä­ven­ti­ons­pro­jekt der Schul­so­zi­al­ar­beit Emmen unter­stützt die Volks­schule gezielt bei der Umset­zung des Lehr­plans 21 im Bereich „Umgang mit digi­ta­len Medien“. Ziel ist es, Kin­dern und Jugend­li­chen Kom­pe­ten­zen für einen ver­ant­wor­tungs­vol­len und reflek­tier­ten Umgang mit digi­ta­len Medien zu ver­mit­teln.

Die Tool­box Medienpäd@gogik: Ein zen­tra­les Werk­zeug
Die Tool­box Medienpäd@gogik bie­tet Lehr­per­so­nen pra­xis­nahe, alters­ge­rechte Metho­den, um Medi­en­prä­ven­tion im Unter­richt umzu­set­zen. Mit Übun­gen, Spie­len und Auf­ga­ben ermög­licht sie eine ziel­ge­rich­tete Aus­ein­an­der­set­zung mit digi­ta­len Medien auf allen Schul­stu­fen (Zyklus 1 bis 3).

Hin­ter­grund: Der wach­sende Bedarf an Medi­en­prä­ven­tion
Seit der Ein­füh­rung des Lehr­plans 21 gehört „Medien und Infor­ma­tik“ fest zum Bil­dungs­auf­trag. Gleich­zei­tig hat die Pan­de­mie die Nut­zung digi­ta­ler Medien ver­stärkt und Her­aus­for­de­run­gen wie soziale Iso­la­tion, erhöhte Bild­schirm­zei­ten und Cyber­mob­bing in den Fokus gerückt. Die Tool­box unter­stützt Lehr­per­so­nen dabei, Medi­en­kom­pe­ten­zen krea­tiv und inter­ak­tiv zu ver­mit­teln.

Inhalte und Ziele des Pro­jekts
Die Tool­box Medienpäd@gogik umfasst Unter­richts­ein­hei­ten, die gezielt auf die drei Bil­dungs­zy­klen abge­stimmt sind:

• Zyklus 1 (Kin­der­gar­ten bis 2. Klasse): Erste Erfah­run­gen reflek­tie­ren, ein­fa­che Regeln erler­nen.

• Zyklus 2 (3. bis 6. Klasse): Bewuss­ter Medi­en­kon­sum, soziale Medien ver­ste­hen, Gefah­ren wie Cyber­mob­bing erken­nen.

• Zyklus 3 (Sekun­dar­stufe): Medi­en­kri­tik und ‑ethik, Pri­vat­sphäre schüt­zen, siche­rer Umgang mit Netz­wer­ken.

Nach­hal­tig­keit und Lehr­plan­an­bin­dung
Die Unter­richts­ein­hei­ten sind so gestal­tet, dass sie naht­los in den Lehr­plan 21 inte­griert wer­den kön­nen. Sie för­dern Medi­en­kri­tik, tech­ni­sches Ver­ständ­nis und die Sen­si­bi­li­tät für Gefah­ren im Netz. Durch diese Anbin­dung bleibt Medi­en­prä­ven­tion ein fes­ter Bestand­teil des Unter­richts.

Gemein­sam für eine nach­hal­tige Medi­en­prä­ven­tion
Das Pro­jekt lebt von der Zusam­men­ar­beit mit der Schul­ge­mein­schaft. Die Schul­so­zi­al­ar­beit Emmen freut sich über Rück­mel­dun­gen, Ideen und Unter­richts­ma­te­ria­lien. Kon­takt: ssa@emmen.ch

Hier zur Tool­box Medienpäd@gogik: Tool­box Medienpäd@gogik